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GOMG - Mods installieren - Grundlagen

Grundlagen

Auch hier unterscheiden sich Oblivion, Morrowind, Skyrim oder die Fallout-Spiele (3 und New Vegas) nur wenig, d.h. wenn ihr einmal das Prinzip verstanden habt, ist es nicht schwer es auf eines der anderen Spiele zu übertragen. Zudem sind viele Tools sehr ähnlich, die kleinen Unterschiede können einem das Leben aber manchmal schwer machen. Ich beschränke mich hier im wesentlichen auf Oblivion als Beispiel, wo Unterschiede bestehen, werde ich ggf. drauf Hinweisen.

In der Regel sind alle Mods in Archiven gepackt, d.h. ihr braucht ein Tool, mit dem ihr diese entpacken könnt, dieses sollte zumindest die Formate rar, zip und 7z beherrschen, eine einfache, kleine und kostenlose Möglichkeit ist das Programm 7zip. Seltener kommen Mods als Ausführbarer Installer (auch wenn es sie noch gibt) oder als OMOD (ein spezielles Format für den Oblvion Mod Manager).

Gute Modder halten sich bei der Erstellung ihrer Archive an bestimmte Konventionen, so entspricht der Inhalt des Archivs dem Aufbau des Data-Ordners, d. h. ESPs, ESMs und BSAs befinden sich auf der obersten Ebene, Texturen in einem Ordner Textures und Modelle in einem Ordner Meshes und so weiter.

Im Hauptverzeichnis des Archiv befindet sich bei guten Mods zudem eine ReadMe-Datei, diese kann als einfache TXT-Datei vorliegen, aber auch RTF, HTML, DOC und PDF sind zu finden. Neben den Hinweisen zur Benutzung der Mods sollte sie eine Sektion zu Voraussetzungen, Installation und Deinstallation enthalten. Diese Dateien und insbesondere jenen Abschnitte sollte man unbedingt vor der Installation lesen, in den meisten Fällen steht da nicht anderes als das, was schon bei allen anderen Mods stand. Manchmal steht da aber auch was anderes und wenn man es dann nicht gelesen hat, ist es schon blöd.

In den meisten Fällen reicht es aus, diese Komponenten mit dem entsprechenden Programm eurer Wahl in das Data-Verzeichnis zu verschieben bzw. kopieren. Wer nur ein paar wenige Mods nutzen will, kann es durchaus so machen. Wenn ihr jedoch komplexere Mods installieren wollen, die mehrere mit alternative Möglichkeiten anbieten, wird das schon etwas unübersichtlich. Und Änderungen der Modzusammenstellung sind ohne Neuinstallation nahezu unmöglich.

Der elegante Weg

Etwas eleganter ist jedoch die Installation mit Hilfe des OMOD (Oblivion Mod Manager) oder des BAIN (WryeBash) Systems, sie sind im Prinzip sehr ähnlich. Dabei habt ihr einen Zusatzprogramm, das euch die Daten, die ihr sonst von Hand verschieben müsst richtig in das Data-Verzeichnis schaufelt.

Ich werde zunächst mein Lieblingstool vorstellen, das ist BAIN, weil ich BAIN in nahezu identischer Weise in Oblivion, Morrowind und Fallout 3 verwenden kann und es bietet mir bei der Installation ein Vielzahl von Möglichkeiten, die ich so bei keinem anderen Tool finde. Ich werde im anschließenden Kapitel aber auch auf den Oblivion Mod Manager und das OMOD-Format eingehen.

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